Landratsamt Enzkreis

Wunderschönes Fachwerk im Enzkreis:

Verlagshaus Klotz und Landratsamt veröffentlichen neuen Bildband

2020 21 LRA Fachwerk BildbandVon einfachen Scheunen über Rathäuser bis hin zu Kirchen – eine große Vielfalt an wunderschönen Fachwerkbauten findet sich in einem vom Landratsamt Enzkreis und dem Verlagshaus Klotz gemeinsam herausgegebenen Bildband. „Der Enzkreis gliedert sich nicht nur in vier Naturräume, sondern auch in vier Kulturregionen, was sich beim Fachwerk in unterschiedlichen Baustilen zeigt“, erläutert Jeff Klotz vom gleichnamigen, in Bauschlott ansässigen Verlagshaus. Er hat rund 250 Fachwerkhäuser aufgenommen, 100 davon sind im Bildband zu sehen. Dabei ist jede Kreisgemeinde vertreten. Ein zweiter Band, in dem rund 100 weitere Gebäude vorgestellt werden sollen, ist in Planung.

„„Fachwerkbauten sind wertvolle, ortsbildprägende Elemente in vielen Gemeinden Baden-Württembergs. Der Enzkreis fühlt sich dem Erhalt dieser historischen Bausubstanz verpflichtet“, so der Erste Landesbeamte des Enzkreises, Wolfgang Herz, der als Dezernent sowohl für den Denkmalschutz als auch für die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung Verantwortung trägt; die Stabsstelle hat die Herausgabe des Bildbandes, der ab Ende Mai im Handel erhältlich ist, maßgeblich unterstützt. Damit reiht sich die Publikation ein in die 1991 (Neuauflage 2002) mit dem Kunst- und Kulturdenkmalführer begonnene Reihe, zu der auch die 2013 präsentierten Kleindenkmale gehören sowie die voraussichtlich im Jahr 2021 erscheinende umfassende Denkmal-Topografie für den Enzkreis.

Ab Dienstag, 12. Mai, sind alle Recyclinghöfe des Enzkreises für die Kundschaft wieder regulär geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Höfe finden sich im Abfuhrplan oder auf der Entsorgungsplattform des Enzkreises unter www.entsorgung-regional.de .

Das Landratsamt weist jedoch darauf hin, dass zum Schutz der Bürger und der Mitarbeiter weiterhin nur drei Anlieferer gleichzeitig auf das Gelände gelassen werden. Aufgrund dieser begrenzten Zufahrt muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Das Amt bittet außerdem eindringlich, den erforderlichen Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten.

Ab Donnerstag, 2. April sind einige Recyclinghöfe im Enzkreis wieder für die Kundschaft geöffnet

ENZKREIS. Ab Donnerstag, 2. April, sind die Recyclinghöfe in Königsbach, Lomersheim und Wurmberg im Wechsel mit Straubenhardt und Neulingen wieder geöffnet. Alle anderen Recyclinghöfe des Enzkreises bleiben vorerst geschlossen. Die Deponie Hamberg in Maulbronn ist täglich offen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hatte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft empfohlen, die bestehenden, bekannten und gut funktionierenden Entsorgungswege weiterhin sicherzustellen und soweit als möglich zu erhalten. Verbindliche Angaben zu den Öffnungszeiten sind derzeit nicht planbar. Die tagesaktuellen Öffnungszeiten sind  auf der Entsorgungsplattform des Enzkreises unter www.entsorgung-regional.de zu finden.

Zum Schutz der Kundschaft und der Mitarbeiter werden nur drei Anlieferer gleichzeitig auf die Höfe gelassen. Das Landratsamt bittet dringend darum, die erforderlichen Abstände zu den Menschen auf den Recyclinghöfen einzuhalten. Aufgrund der begrenzten Zufahrt muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Um diese so gering wie möglich zu halten, sollten nur Abfälle angeliefert werden, wenn dies zwingend notwendig ist, weil es zum Beispiel zu Hause keinen Platz für eine kurzfristige Zwischenlagerung gibt.

Wer sich krank fühlt, Husten, Schnupfen oder gar Fieber hat, sollte keinesfalls auf den Recyclinghof kommen, sondern am besten zu Hause bleiben und seine Abfälle zu einem späteren Zeitpunkt entsorgen.

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Anspruch auf Entschädigung für Verdienstausfall?

Nicht Gesundheitsamt, sondern Regierungspräsidium ab sofort richtiger Adressat für Antrag

ENZKREIS. Wer durch eine behördliche Anordnung in häusliche Isolation („Quarantäne“) geschickt wurde, kann nach dem Infektionsschutzgesetz Anspruch auf eine Entschädigung für den erlittenen Verdienstausfall haben. Das gilt auch für Eltern, die unter zumutbarem Aufwand keine Betreuung für ihre Kinder gefunden und dadurch einen Verdienstausfall zu beklagen haben. Bei den Leistungen handelt es sich um Landesmittel.

Ein entsprechender Entschädigungsantrag konnte bislang bei den Gesundheitsämtern gestellt werden. Um diese zu entlasten, hat das Ministerium für Soziales und Integration kürzlich die Zuständigkeit auf die Regierungspräsidien übertragen. Für Menschen, die in der Stadt Pforzheim oder im  Enzkreis wohnen, ist damit nun das Regierungspräsidium Karlsruhe zuständig. Die Antragstellung kann online abgewickelt werden unter www.ifsg-online.de. Auf dieser Website finden sich zudem nützliche Hintergrundinformationen. Anträge, die bereits gestellt wurden, leitet das Gesundheitsamt an das Regierungspräsidium weiter.

Eine mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Person, bei der durch einen Test die Infizierung nachgewiesen wurde, hat allerdings keinen Anspruch auf eine Verdienstausfall-Entschädigung. Bei ihr handelt es sich im Sinne des Gesetzes um einen Kranken. In diesem Fall greift grundsätzlich das Entgeltfortzahlungsgesetz.

(enz)

Nachweis der Tularämie (Hasen- oder Nagerpest) bei einem Feldhasen in der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen

Mitte Februar wurde bei der Untersuchung eines Feldhasen aus der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen Tularämie festgestellt. Bei dieser Krankheit, die auch Hasen- oder Nagerpest genannt wird,  handelt es sich um eine meldepflichtige, bakterielle Erkrankung, hervorgerufen durch den Erreger Francisella tularensis. Die  Infektionskrankheit ist eine Zoonose, das heißt sie ist vom Tier auf den Menschen übertragbar.

Wie das Verbraucherschutz- und Veterinäramt beim Landratsamt Enzkreis mitteilt, infizieren sich Menschen vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen oder auch beim Umgang mit Kadavern, insbesondere beim Enthäuten und Ausnehmen erlegten Wildes.

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