Landratsamt Enzkreis

Nachweis der Tularämie (Hasen- oder Nagerpest) bei einem Feldhasen in der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen

Mitte Februar wurde bei der Untersuchung eines Feldhasen aus der Gemeinde Kämpfelbach-Bilfingen Tularämie festgestellt. Bei dieser Krankheit, die auch Hasen- oder Nagerpest genannt wird,  handelt es sich um eine meldepflichtige, bakterielle Erkrankung, hervorgerufen durch den Erreger Francisella tularensis. Die  Infektionskrankheit ist eine Zoonose, das heißt sie ist vom Tier auf den Menschen übertragbar.

Wie das Verbraucherschutz- und Veterinäramt beim Landratsamt Enzkreis mitteilt, infizieren sich Menschen vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen oder auch beim Umgang mit Kadavern, insbesondere beim Enthäuten und Ausnehmen erlegten Wildes.

Landratsamt Enzkreis ab Mittwoch mit eingeschränktem Dienstbetrieb

Zulassungsstelle Mühlacker bereits ab Dienstag komplett geschlossen

Ab Mittwoch, 18. März, können nur noch Kundinnen und Kunden ins Landratsamt Enzkreis nach Pforzheim kommen, die vorab einen Termin vereinbart haben. Für alle anderen muss die Kreisbehörde geschlossen bleiben. Dies gilt auch für sämtliche Außenstellen der Kreisverwaltung wie die Kfz-Zulassung oder das Landratsamt II in der Östlichen. Der Termin kann direkt mit dem zuständigen Sachbearbeiter vereinbart werden. Sollte der konkrete Ansprechpartner in der Verwaltung nicht bekannt sein, vermittelt die Telefonzentrale unter 07231 308-0 wie gewohnt weiter.

Dafür ist die Zentrale ebenfalls ab Mittwoch telefonisch länger erreichbar: montags bis donnerstags durchgehend von 8 bis 16, dienstags 8 bis 18 und freitags von 8 bis 12 Uhr. Termine können auch für den bislang für den Publikumsverkehr geschlossenen Mittwoch vereinbart werden. Wie gewohnt geöffnet bleiben die Deponien und Recyclinghöfe im Enzkreis.

Am Wochenende 27. und 28. Juli: Honigschleudern mit Kindern im Wildpark 

Logo enzkreis erlebenENZKREIS. Am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juli, jeweils von 11 bis 17 Uhr bietet der Wildpark Pforzheim in Zusammenarbeit mit dem Bienenzüchterverein Pforzheim wieder für Kinder jeden Alters die Möglichkeit, Bienenwaben zu entdeckeln und selbst Honig zu schleudern. Zudem lernen sie die Herkunft, Gewinnung und Verwendung von Honig und anderen Bienenprodukten kennen. Der Kurs wird von Imkern des Bienenzüchtervereins betreut. Treffpunkt ist das Ewald-Steinle-Haus im Wildpark Pforzheim. Für weitere Informationen steht Winfried Franz unter Telefon 0160 98681270 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Das Angebot ist Teil der Veranstaltungsreihe „Enzkreis erleben“, die von der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung und dem Landwirtschaftsamt zusammengestellt wurde. Sie bietet bis Anfang Dezember ein kreisweites Programm zu Landschafts-, Naturschutz-, Kultur- und Umwelt-Themen. Viele Initiativen und Vereine haben sich zusammengetan, um für die Schönheit und Vielfalt der Kulturlandschaft im Enzkreis zu werben. Alle Veranstaltungen stehen in einem Programmheft, das im Landratsamt und in den Rathäusern der Enzkreis-Gemeinden ausliegt. Es ist auch auf der Homepage des Enzkreises unter www.enzkreis.de/forum-21 eingestellt. (enz)

Streuobstwiesenbörse erfreut sich wachsender Beliebtheit

Streuobstwiese EnzkreisSeit einigen Jahren bietet das Landratsamt Enzkreis im Internet die „Enzkreis-Streuobstwiesenbörse“ an. „Diese Plattform führt Anbieter und Nachfrager von Obst und Obstbaumgrundstücken zusammen. Ziel ist eine bessere Nutzung des anfallenden Obstes aus Streuobstwiesen“, erläutert die Landwirtschaftsdezernentin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt. „Wir freuen uns, dass wir den Bekanntheitsgrad der Plattform steigern konnten. Sie wird immer intensiver genutzt, das belegt die kontinuierlich steigende Zahl an Anzeigen in der Börse.“

In diesem Jahr mit sehr schlechtem Obstbehang in den Streuobstwiesen ist die Börse laut Neidhardt besonders wichtig. Schon in Jahren mit gutem Obstbehang überstieg die Nachfrage nach Früchten das Angebot deutlich. Dies dürfte in diesem Jahr noch ausgeprägter sein, denn insbesondere junge Familien oder Neubürger suchen wieder unbehandelte Früchte zum Verzehr oder zur Saftbereitung.

„Häufig besteht darüber hinaus ein Interesse an der Pacht oder dem Kauf von Obstwiesen“, ergänzt Obstbauberater Bernhard Reisch vom Landwirtschaftsamt des Enzkreises. „Daher richtet sich unser Appell zur Nutzung der Börse insbesondere an ältere Obstwiesenbesitzer, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Bäume abzuernten. Es wäre sehr schade, wenn bei großer Nachfrage Früchte ungenutzt blieben und im Herbst womöglich unter den Bäumen verrotten würden.“

Die Nutzung der Internetbörse ist laut Reisch denkbar unkompliziert: Über die Internetadresse „www.enzkreis.streuobstwiesen-boerse.de“ kann über eine einfache Eingabemaske kostenlos eine Annonce für die Dauer von 100 Tagen in die Börse eingestellt werden. Anbieter und Nachfrager suchen dann per Telefon oder Mail den Kontakt miteinander und vereinbaren die Nutzungsbedingungen.

Für Obstwiesenbesitzer ohne Computer liegen bei den Gemeindeverwaltungen im Enzkreis Anzeigen-Vordrucke in Postkartenform aus, die ausgefüllt an das Landratsamt zurückgeschickt werden können. Dort werden die Anzeigen dann kostenlos in die Börse eingestellt.

Landrat Rosenau wirbt für Mitarbeit im „Bündnis für Inklusion“

Inklussion LRA ENZ 2019Die Beschulung von körperlich und geistig behinderten Kindern weiter verbessern – dieses Ziel verfolgt das "Bündnis für Inklusion", für das Landrat Bastian Rosenau dieser Tage bei einer mehrstündigen Veranstaltung im Landratsamt Enzkreis die Werbetrommel rührte. Im mit den Bürgermeistern zahlreicher Enzkreis-Gemeinden, der Niefern-Öschelbronner Bürgermeisterin Birgit Förster, der Leiterin des Amtes für Bildung und Sport der Stadt Pforzheim, Claudia Schlütter, und Fachleuten der Kreisbehörde gut gefüllten Großen Sitzungssaal gab der Kreischef den Startschuss für die „konzertierte Aktion“, die der Kreistag Mitte April einstimmig beschlossen hatte.

Nach dem Willen des Gremiums soll die schulische Betreuung behinderter Kinder im Enzkreis künftig so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig gestaltet werden. Zudem möchte der Kreis Elternwünschen nach einem möglichst wohnortnahen Unterricht – sei es in Form von sonderpädagogischen Außenklassen oder einer Inklusion in Klassen an Regelschulen – als auch dem Wunsch von Eltern schwerst oder mehrfach behinderter Kinder nach einer Betreuung in einem geschützten Raum gerecht werden.

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