Landratsamt Enzkreis

Führerscheinanträge direkt aus dem Wohnzimmer

Landratsamt Enzkreis weitet seinen Online-Service aus

 „Wir bauen unser digitales Angebot nach und nach aus. Der Gang aufs Amt wird damit zunehmend der Vergangenheit angehören“, so die Ordnungsdezernentin beim Landratsamt Enzkreis, Dr. Hilde Neidhardt. Schon vor einigen Jahren habe die Kreisverwaltung ein Service-Portal für Online-Dienstleistungen installiert, bei dem von Beginn an gerade bei Führerscheinanträgen landesweit Pionier-Arbeit geleistet wurde.

„Um dieses Angebot noch attraktiver zu machen, haben wir das Modul gerade um eine vielfältige Online-Bezahlfunktion erweitert“, ergänzt Claus-Dieter Wälder, Leiter der Fahrerlaubnisbehörde beim Straßenverkehrs- und Ordnungsamt. Damit könne nun auch die anfallende Verwaltungsgebühr direkt und medienbruchfrei mittels Kreditkarte, PayPal, PayDirekt oder GiroPay beglichen werden.

„Unser Ziel ist jedenfalls, dass die Bürgerinnen und Bürger des Enzkreises so gut wie alle Leistungen der Führerscheinstelle bequem von zu Hause aus in Anspruch nehmen können“, so der Fachmann. Die Online-Leistungen der Fahrerlaubnisbehörde, zu denen beispielsweise der Umtausch der alten Papier- und Scheckkarten-Führerscheine gehört, wurden bislang von rund 2500 Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises genutzt.

Doch nicht nur Anliegen rund um das Thema Straßenverkehr können bequem vom heimischen Computer aus geregelt werden. Wer sich für weitere digitale Angebote des Enzkreises interessiert, findet Informationen auf dessen Homepage unter

 https://www.enzkreis.de/Serviceportal/Online-Service.

Rechtzeitig vor der Grünschnittsaison: Aufstiegshilfen erleichtern die Entsorgung in die Container auf den Häckselplätzen

HackselplatzAufstiegshilfenEndlich sind sie da: Kleine Treppenstufen, die es den Häckselplatzbesuchern künftig erleichtern, ihr Grüngut ordnungsgemäß in den bereitgestellten Containern zu entsorgen.

Viele Benutzer hatten in der Vergangenheit Schwierigkeiten, ihre schweren Säcke mit Grasschnitt über den Rand der Grüngut-Container zu heben. „Mehrfach wurde daher der Wunsch an uns herangetragen, wir mögen die Befüllung der hohen Container durch geeignete Aufstiegshilfen erleichtern“, berichtet der Dezernent für Finanzen und Service Frank Stephan.

„Nach Prüfung der versicherungstechnischen Voraussetzungen konnten wir nun entsprechende Treppen vor den Grüngut-Containern aufstellen, die die Entsorgung von Grasschnitt erleichtern“, freut sich der Leiter des Amts für Abfallwirtschaft Ewald Buck. „Außerdem wurden die auf vier Plätzen bereits bestehenden Treppen so umgerüstet, dass sie diesen Vorgaben ebenfalls entsprechen. Der ordnungsgemäßen Entsorgung des Grünguts steht nun nichts mehr entgegen.“Eine Übersicht über alle Häckselplätze im Enzkreis inklusive Anfahrtsskizzen ist im Internet auf der Entsorgungsplattform www.entsorgung-regional.deeingestellt.

Am 19. Februar: Social media – eine Chance für die Landwirtschaft

Facebook, Instagram, Twitter: Wer sich heute über Veranstaltungen, die aktuellen Trends oder die letzten News informieren will, nutzt ganz selbstverständlich soziale Medien. Wie sie für die Landwirtschaft genutzt werden könne, um zum Beispiel Produkte und Veranstaltungen zu bewerben, die Arbeit auf dem Betrieb und auf dem Feld transparent zu machen oder auf Fragen der Verbraucher zu reagieren, erklärt Ida Hartmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesbauernverband, am Dienstag, 19. Februar, um 19:30 Uhr im Seminarraum des Landwirtschaftsamts in der Stuttgarter Straße 23 in Pforzheim. Anmeldungen (bis 1. Februar) nimmt das Landwirtschaftsamt entgegen unter Tel. 07231 308-1800.

Tipps der Abfallberatung: So friert der Müll nicht in den Tonnen fest

ENZKREIS. Minustemperaturen haben ihre Tücken: So kommt es vor, dass an frostigen Tagen der Inhalt der Restmüll- oder Biotonnen an den Wänden der Behälter festfriert. Bei der Leerung kann dann Müll in der Tonne zurückbleiben. „Packen Sie den Restmüll in Mülltüten und den Bioabfall in Papier ein“, rät daher Abfallberater Dr. Dieter Eickhoff.

„Auch die Müllbehälter selbst sind bei den tiefen Temperaturen empfindlicher. Deshalb rüttelt der Fahrer die Tonnen an der Schüttung vorsichtiger. Dies kann dazu führen, dass nicht der gesamte Müll wie gewohnt ins Fahrzeug fällt“, weiß Eickhoff.

Er und sein Kollege Reinhard Schmelzer empfehlen aus diesen Gründen, die Mülltonnen in sehr kalten Nächten vor der Leerung in der Garage, in einem Schuppen oder im Keller abzustellen und eventuell mit einem Stock aufzulockern. Vor allem bei der Biotonne sei es ratsam, die feuchten Küchenabfälle gut in Zeitungspapier einzuwickeln, dann gefriere meistens nichts an der Behälterwand an.

Für weitere Fragen rund um das Thema Abfall stehen die Abfallberater unter Telefon 07231 354838 gerne zur Verfügung.

Allgemeinverfügung zur Festlegung des Kreisgebietes als Sperrgebiet zum Schutz gegen die Blauzungenkrankheit

Nach amtlicher Feststellung der Blauzungenkrankheit - Serotyp 8 (Bluetongue-disease-Virus - BTV-8) in einem Betrieb in der Gemeinde Ottersweier im Landkreis Rastatt und öffentlicher Bekanntmachung des Seuchenausbruchs durch das Landratsamt des Landkreises Rastatt erlässt das Landratsamt Enzkreis als untere Tiergesundheitsbehörde folgende

A l l g e m e i n v e r f ü g u n g

  1. Das gesamte Kreisgebiet des Enzkreises wird zum Sperrgebiet erklärt.
  1. Für das Sperrgebiet wird Folgendes angeordnet:
    • Wer Wiederkäuer im Kreisgebiet hält, hat die Haltung und den Standort der Tiere (Stall, Weide, Triebweg usw.) unverzüglich dem Landratsamt Enzkreis, Verbraucherschutz- und Veterinäramt, Stuttgarter Str. 23, 75179 Pforzheim, als untere Tiergesundheitsbehörde anzuzeigen.
  • Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen (zu den Krankheitsanzeichen s.u. die Erläuterungen in Nr. 1 in den informatorischen Hinweisen), sind sofort beim Verbraucherschutz- und Veterinäramt (s.o., Nr. 2.1) anzuzeigen.
  • Das Verbringen von Wiederkäuern, Embryonen, Samen und Eizellen aus dem Sperrgebiet ist verboten, soweit und solange keine Ausnahmegenehmigung von der unteren Tiergesundheitsbehörde (vgl. Nr. 2.1) erteilt wurde (zur Beantragung von Ausnahmegenehmigungen s.u. die Erläuterungen in Nr. 2 der informatorischen Hinweise).
  1. Die sofortige Vollziehung der in Nr. 1, Nr. 2.1 bis 2.3 getroffenen Regelungen wird angeordnet.
  1. Die Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben. Sie endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020, solange keine öffentliche Bekanntgabe einer Fristverlängerung erfolgt.

Rechtlicher Hinweis

Nach § 41 Absatz 4 Satz 2 LVwVfG wird darauf hingewiesen, dass die Allgemeinverfügung und ihre Begründung von jedermann, der als rechtlich Betroffener der Verfügung in Betracht kommt, während der Dienstzeiten im Dienstgebäude des Landratsamts Enzkreis,

Verbraucherschutz- und Veterinäramt, Stuttgarter Str. 23, 75179 Pforzheim, eingesehen werden kann.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach deren Bekanntgabe beim Landratsamt Enzkreis mit Sitz in Pforzheim Widerspruch erhoben werde.

Pforzheim, den 13.12.2018

gez.

Bastian Rosenau,
Landrat

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